Tipps und Tricks

Geräuschtraining

Ein Hallenwettkampf ist was besonderes. Es geht an der Schießlinie eng zu und man hat nur begrenzte Zeit zum Schießen. Darüber hinaus besteht meist ein Sammelsurium an Geräuschen die den Blasrohrschützen ablenken können.

Hier bietet es sich an im Training schon mit einer Geräuschkulisse zu arbeiten. D.h. man bittet andere Schützen sich direkt hinter einem etwas lauter zu unterhalten während man selbst schießt. Oder aber man stellt eine kleine Musikanlage hinter sich auf. Bei dieser Art von Training muss man aber aufpassen das man dadurch nicht andere Schützen in ihrem Trainingsablauf stört.

Zeitlimit und Wettkampfdistanz (inkl. Pause)

Geschossen werden im Hallenwettkampf insgesamt 60 Pfeile in zwei Durchgängen. Die 30 Pfeile pro Durchgang teilen sich wiederum in 5 Passen à 6 Pfeilen auf. Für die 6 Pfeile hat der Schütze 180 Sekunden Zeit.

Im Trainings sollte man diesen Ablauf auch so trainieren. Insbesondere auf die 180 Sekunden sollte man achten. Manche haben damit ab und an Probleme und verfallen dann zum Ende der Zeit hin in Hektik und „vergeigen“ den letzten Blasrohrpfeil.

Auch die Pausen zwischen den Wertungsrunden sollten dabei einbezogen werden. Nicht wenige Schützen verlieren ihren Rhythmus durch die Pause. Wenn man dann sich „Pausenbeschäftigungen“ angeeignet hat die einen nicht aus dem Rhythmus bringen ist viel gewonnen.