3D Blasrohrschießen

Das 3D-Blasrohrschiessen ist aktuell ein Trend innerhalb der Blasrohrsportart. Statt auf Zielscheiben, wird auf dreidimensionale Nachbildungen von Tieren oder auf Fantasiezielen wie Dinosaurier oder Drachen geschossen. In diesen Zielen ist eine Wertungszone geprägt.

Die 3D Ziele stehen auf einem sogenannten 3D Parcours. Ein 3D-(Bogen-)Parcours ist eine Rundweg im freien Gelände den der Schütze abgeht und an den jeweiligen Stationen dann seine Blasrohrpfeile schießt. Diese Parcours sind im Regelfall für Bogensportler angelegt worden, können aber nach Freigabe durch den Parcoursbetreiber, auch von Blasrohrschützen genutzt werden. Reine 3D Blasrohrparcours sind extrem selten da die Sportart dazu noch zu jung ist und es sich noch nicht wirtschaftlich lohnt nur für Blasrohrsportler einen 3D Parcours anzulegen.

Das 3D Blasrohrschießen ist aktuell nur in der Sportordnung des BSVD verankert.

Ein 3D-Parcour der nach BSVD Regeln gestellt ist beinhaltet im Regelfall 24 bis 28 3D-Ziele. Die Entfernungen liegen dabei in einem Bereich von 2m bis 25m. Es gibt jedoch an der Station selbst keinerlei Entfernungsangaben zum Ziel. Der Schütze muss an jeder Station die Entfernung selbst abschätzen um einen Treffer landen zu können. Die korrekte Entfernungsschätzen wird damit zu einem wesentlichen Element des 3D Blasrohrsports.

Auf dem Parcours werden zwei Durchgänge geschossen. Eine 3-Pfeil-Runde und eine Hunter-Runde. Es wird zwischen Innenkill, Kill und Körper unterschieden.

Bei einer 3-Pfeil Runde schießt der Schütze bis zu drei Pfeile. Sobald der erste Pfeil trifft gilt die Station als absolviert.
Die Wertungen war wie folgt: 20 bei Kill, 18 bei Körper (Treffer 1. Pfeil) ; 16/14 bei Treffer 2. Pfeil und 12/10 wenn man erst mit dem 3. Pfeil getroffen hat.